{"id":19,"date":"2013-04-14T20:35:43","date_gmt":"2013-04-14T18:35:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.3deee.ch\/?p=19"},"modified":"2015-06-15T19:21:01","modified_gmt":"2015-06-15T17:21:01","slug":"was-brauche-ich-um-3d-drucken-zu-knnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.3deee.ch\/?p=19","title":{"rendered":"Was brauche ich um 3d-drucken zu k&ouml;nnen?"},"content":{"rendered":"<h2>Wir bauen oder Kaufen einen Drucker<\/h2>\n<p>Inzwischen gibt es wahrscheinlich gegen die 30 verschiedene Drucker f\u00fcr den Heimgebrauch. Zu den bekanntesten z\u00e4hlt der <a href=\"http:\/\/www.makerbot.com\/\" target=\"_blank\">Makerbot<\/a>, der <a href=\"http:\/\/www.ultimaker.com\/\" target=\"_blank\">Ultimaker<\/a>, der <a href=\"http:\/\/www.fabbster.de\/\" target=\"_blank\">Fabbster<\/a> und die Drucker der <a href=\"http:\/\/reprap.org\/wiki\/Main_Page\" target=\"_blank\">RepRap-Familie<\/a> (Prusa, Mendelmax) uvm.<\/p>\n<p>Bei <a href=\"http:\/\/www.makerbot.com\/\" target=\"_blank\">Makerbot<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.ultimaker.com\/\" target=\"_blank\">Ultimaker<\/a> und der <a href=\"https:\/\/www.germanreprap.com\/de\/\" target=\"_blank\">germanreprap.com<\/a> k\u00f6nnt ihr inzwischen sogar fertig zusammengebaute Drucker bestellen.<br \/>\nWenn ihr aber das erste Mal einen Drucker kauft, dann empfehle ich euch, diesen selber zu bauen. So lernt ihr eine Menge und das suchen und beheben von Fehlern die sp\u00e4ter auftreten wird viel einfacher. Ich habe mich f\u00fcr einen Mendelmax von <a href=\"http:\/\/www.reprap.cc\/\" target=\"_blank\">reprap.cc<\/a> entschieden.<\/p>\n<p>Mir pers\u00f6nlich war wichtig, dass ich einen sehr stabilen Drucker habe, der auf Opensource basiert. Die L\u00f6tarbeite bei meinem Drucker beschr\u00e4nkten sich auf ein paar wenige L\u00f6tstellen, die ich ohne, dass ich gross Erfahrung hatte, ohne Probleme meisterte. Der mechanische Aufbau ging recht einfach von statten und wenn ich Fragen hatte, dann reagierte der Support in einer unglaublichen Geschwindigkeit.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.3deee.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/image.png\"><img loading=\"lazy\" style=\"margin: 0px 0px 0px 15px; float: right; display: inline; background-image: none;\" title=\"Mendelmax von reprap.cc\" alt=\"Mendelmax von reprap.cc\" src=\"http:\/\/www.3deee.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/image_thumb.png\" width=\"244\" height=\"164\" align=\"right\" border=\"0\" \/><\/a>Pers\u00f6nlich kann ich von meinem Mendelmax-Drucker nur schw\u00e4rmen. Das Ding l\u00e4uft und l\u00e4uft und ich habe eine Menge Spass beim designen, drucken und optimieren. Klar gibt es auch bei diesem Drucker Dinge, die man verbessern k\u00f6nnte und ich habe auch schon eine kleine ToDo-List mit Dingen, die ich verbessern m\u00f6chte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Wir beschaffen uns ein 3d-Modell<\/h2>\n<p>Um 3d-drucken zu k\u00f6nnen, ben\u00f6tigt man als erstes ein 3d-Modell des Gegenstandes, den man drucken will.<\/p>\n<p>Diesen kann man z.B. auf einer Plattform wie <a href=\"http:\/\/www.thingiverse.com\/\" target=\"_blank\">Thingiverse.com<\/a> oder <a href=\"http:\/\/www.shapeways.com\/\" target=\"_blank\">Shapeways.com<\/a> herunterladen oder man modelliert ihn sich selber.<\/p>\n<p>Wenn man das Modell nicht selber drucken will, dann kann man hier eigentlich <a href=\"http:\/\/www.3deee.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/image1.png\"><img loading=\"lazy\" style=\"margin: 0px 0px 10px 15px; float: right; display: inline; background-image: none;\" title=\"3d-modell von http:\/\/www.thingiverse.com\/thing:73976\" alt=\"3d-modell von http:\/\/www.thingiverse.com\/thing:73976\" src=\"http:\/\/www.3deee.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/image_thumb1.png\" width=\"244\" height=\"152\" align=\"right\" border=\"0\" \/><\/a>schon aufh\u00f6ren zu lesen, und sich das Teil bei z.B. <a href=\"http:\/\/www.shapeways.com\/\" target=\"_blank\">Shapeways.com<\/a> einem professionellen Druckdienstleister drucken lassen. Aber ich gehe in diesem Artikel mal davon aus, dass ihr euch selber einen Drucker bauen wollt, oder zumindest im Bekanntenkreis auf einen Zugriff habt.<\/p>\n<p>Um selber ein Modell zu erstellen, ben\u00f6tigt man ein 3d-Programm wie z.B. <a href=\"http:\/\/www.google.com\/intl\/de\/sketchup\/download\/\" target=\"_blank\">Google Sketchup<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.123dapp.com\/design\" target=\"_blank\">Autodesk 123 Design<\/a>, <a href=\"http:\/\/sourceforge.net\/apps\/mediawiki\/free-cad\/index.php?title=Main_Page\" target=\"_blank\">FreeCad<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.openscad.org\/\" target=\"_blank\">openSCAD<\/a>, Autodesk Inventor, Autodesk Fusion, Dassault Solidworks oder \u00e4hnliche Programme (die frei verf\u00fcgbaren Softwaren habe ich mit einem Link hinterlegt).<br \/>\nDieses Modell, muss man nun in einem Dateiformat exportieren, dass die Slicer-Software versteht. Normalerweise nimmt man dazu das SLT-Format.<\/p>\n<h2>Wir machen aus dem Modell ein Maschinencode<\/h2>\n<p>Nun ben\u00f6tigen wir ein Programm, dass dieses Modell in Schichten schneidet und daraus einen gCode generiert, den die Maschine lesen kann. \u00dcbrigens, werden Programmierer von CNC-Maschinen an diesem Code ihre Freude haben, da er genau so aussieht wie auf einer dieser Maschinen. Dieses Programm nennt man Slicing-Programm.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.3deee.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/image2.png\"><img loading=\"lazy\" style=\"margin: 0px 0px 10px 15px; float: right; display: inline; background-image: none;\" title=\"Slic3r-Software beim Slicen\" alt=\"Slic3r-Software beim Slicen\" src=\"http:\/\/www.3deee.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/image_thumb2.png\" width=\"244\" height=\"142\" align=\"right\" border=\"0\" \/><\/a>Davon kenne ich pers\u00f6nlich zwei St\u00fcck, <a href=\"http:\/\/slic3r.org\" target=\"_blank\">Slic3r<\/a> und <a href=\"http:\/\/fabmetheus.crsndoo.com\/\" target=\"_blank\">Skeinforge<\/a>. Slic3r ist sehr einfach verst\u00e4ndlich, \u00fcbersichtlich und sehr komfortabel. Und manchmal auch etwas ungenau.<br \/>\nMeinen Erfahrungen zufolge ist Skeinforge Masshaltiger, aber es um einiges schwieriger zu installieren und zu bedienen und hat tausende von Parametern, mit denen man rumspielen kann.<\/p>\n<p>Nachdem das Slicing-Programm ein gCode-Datei erstellt hat, kann man diese notfalls in einem Textprogramm \u00f6ffnen und noch von Hand erg\u00e4nzen. Hilfreich dazu ist sicher, wenn man die gCodes kennt, die beim 3d-drucken verwendet werden. Im Wiki der RepRap-Bewegung findet ihr hier eine solche <a href=\"http:\/\/reprap.org\/wiki\/G-code\" target=\"_blank\">gCode-Liste<\/a>.<\/p>\n<h2>Wir drucken das Modell<\/h2>\n<p>Nun starten wir auf dem PC die Host-Software. Mit dieser Steuern wir den Drucker und laden das Modell. Diese Software gibt dann die Maschinencodes an die Steuerung weiter und druckt dann das Modell.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.3deee.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/image3.png\"><img loading=\"lazy\" style=\"margin: 0px 0px 10px 15px; float: right; display: inline; background-image: none;\" title=\"Repetier-Host-Software beim Slicen\" alt=\"Repetier-Host-Software beim Slicen\" src=\"http:\/\/www.3deee.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/image_thumb3.png\" width=\"244\" height=\"188\" align=\"right\" border=\"0\" \/><\/a>Anf\u00e4nglich habe ich mit <a href=\"http:\/\/reprap.org\/wiki\/Printrun\" target=\"_blank\">pronterface<\/a> gearbeitet das Tool ist sehr klein, \u00fcbersichtlich und flexibel. Inzwischen habe ich auch mal <a href=\"http:\/\/replicat.org\/\" target=\"_blank\">ReplicatorG<\/a> und <a href=\"http:\/\/kisslicer.com\/\" target=\"_blank\">Kissslicer<\/a> ausprobiert. Inzwischen arbeite ich mit dem <a href=\"http:\/\/www.repetier.com\" target=\"_blank\">Repetier-Host<\/a>, einfach weil mir der am besten gef\u00e4llt.<\/p>\n<p>Nun heizen wir erst das Druckbett auf die erforderliche Temperatur (PLA 60\u00b0C, ABS 110-120\u00b0C) und dann den Extruder (PLA ca. 225\u00b0C und ABS ca. 235 &#8211; 255\u00b0C) gerade die Temperatur des Extruders h\u00e4ngt sehr vom Fillament ab und muss manchmal je nach Lieferant und Farbe wieder angepasst werden.<\/p>\n<p><em>Dann stelle ich pers\u00f6nlich vor <strong>jedem<\/strong> Druck nochmals die Z-Achse von Hand ein. Durch das Heizen des Bettes auf bis zu 120\u00b0C dehnt sich das Bett aus und ver\u00e4ndert so die Position der Z-Achse. Stelle ich die jeweils nicht ein, gibt das ziemlich \u00fcble Crashs und man muss dauernd neues Kepton-Band auf die Opferplatte aufbringen.<\/em><\/p>\n<p>Und dann starten wir den Druck und warten, was dabei herauskommt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>\u00dcbersicht \u00fcber das 3D-Drucken<\/h2>\n<p><a href=\"http:\/\/www.3deee.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/image4.png\"><img loading=\"lazy\" style=\"margin: 0px 0px 0px 15px; float: right; display: inline; background-image: none;\" title=\"image\" alt=\"image\" src=\"http:\/\/www.3deee.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/image_thumb4.png\" width=\"89\" height=\"244\" align=\"right\" border=\"0\" \/><\/a>Eine sehr coole und praktische, grafische\u00a0 \u00dcbersicht \u00fcber das 3D-Drucken mit RepRap hat der User <a href=\"http:\/\/www.instructables.com\/member\/ArvidJense\/\" target=\"_blank\">ArvidJense<\/a> auf <a title=\"http:\/\/www.instructables.com\" href=\"http:\/\/www.instructables.com\">instructables.com<\/a> hinterlegt, die ihr <a href=\"http:\/\/www.instructables.com\/id\/A-guide-for-3d-printing-with-a-RepRap\/\" target=\"_blank\">hier<\/a> ansehen k\u00f6nnt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir bauen oder Kaufen einen Drucker Inzwischen gibt es wahrscheinlich gegen die 30 verschiedene Drucker f\u00fcr den Heimgebrauch. Zu den bekanntesten z\u00e4hlt der Makerbot, der Ultimaker, der Fabbster und die Drucker der RepRap-Familie (Prusa, Mendelmax) uvm. 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